
Nach mehr als zwei Jahren können wir endlich bekannt geben, an welchem Standort wir unsere Pläne für die Stichting Miniatuurpark BerBuland, besser bekannt als Modelspoor Aalten, weiterentwickeln.
Zunächst möchten wir darauf hinweisen, dass wir noch keine Genehmigungen haben und an diesem Standort noch nicht aktiv bauen. Zuerst müssen wir die Entscheidung des Gemeinderats zur „Zwembadvisie 2032“ abwarten. Dennoch haben wir die direkten Anwohner bereits informiert und erfolgreich eine Informationsveranstaltung für die Nachbarschaft durchgeführt.
Wir arbeiten an einem Konzept für das Gelände des Naturbads ’t Walfort in Aalten, an der Dennenoord 2.
Im Folgenden erfahren Sie mehr über unsere Pläne, die verschiedenen Phasen des Projekts und darüber, wie wir diesem wunderschönen Ort mit seinem besonderen historischen Charakter eine neue Zukunft geben möchten.

Was als Idee für eine Zugverbindung zwischen dem möglichen Landal-Park, der auf dem ehemaligen Campingplatz neben dem Schwimmbad entstehen könnte, und dem Schwimmbad ’t Walfort begann, erwies sich schließlich als Ausgangspunkt für einen viel größeren Plan: eine neue Nutzung des Naturbads ’t Walfort und gleichzeitig ein möglicher neuer Standort für Modelspoor Aalten, das seit der Schließung im Jahr 2015 nach einem neuen Standort sucht.
Inzwischen wurde ein umfassendes Konzept ausgearbeitet, das den historischen Charakter dieses besonderen Ortes bewahren möchte und gleichzeitig Raum für Natur und Weiterentwicklung bietet. Ein Ort, an dem die Geschichte von Aalten sichtbar wird und an dem es für Jung und Alt etwas zu erleben gibt.
Eine neue Funktion, aber mit dem Gefühl der Vergangenheit.


Phase 1
Die Stichting Miniatuurpark BerBuland arbeitet mit einem schrittweisen Konzept. So bleibt das Projekt für uns realisierbar und wir können die Planung während der Entwicklung dort anpassen, wo es notwendig ist.
In der ersten Phase konzentrieren wir uns auf den Wiederaufbau des alten Modelspoor-Panoramas von Bernard Buesink, den Eingangsbereich und den ersten Eindruck des Geländes.
In dieser Phase möchten wir dem Strand wieder seinen eigenen Charakter geben, die Terrasse erneuern und eine gemütliche, angenehme Atmosphäre schaffen. Außerdem möchten wir viele neue Pflanzen und Sträucher anlegen, die nicht nur für mehr Grün und Atmosphäre sorgen, sondern auch neues Leben anziehen – zum Beispiel Hummeln und Bienen.
Kein Freizeitpark
Beim Namen „Miniaturpark“ denken Sie vielleicht an einen großen Freizeitpark – doch das ist ganz und gar nicht der Fall. Unser Ziel ist in erster Linie, die Geschichte rund um Bernard Buesink, seine Modelleisenbahn und seine besondere Schmalspurbahn wieder zum Leben zu erwecken. Darüber hinaus möchten wir das Gelände des Naturbads ’t Walfort wieder ansprechend gestalten und ihm neues Leben geben.
Für die Zukunft gibt es weitere Ideen, doch Ruhe, Raum und Erholung stehen dabei im Mittelpunkt. Keine schreienden Menschen, keine Achterbahnen und keine großen Attraktionen.
Der Name Miniaturpark wird unserem Konzept dabei genau gerecht. Es wird buchstäblich ein Park mit viel Grün und verschiedenen Miniaturwelten, in denen wir Geschichten und kreative Ideen zum Leben erwecken. Ein Ort, an dem man in Ruhe schauen, genießen und Neues entdecken kann.
Dabei möchten wir das Gefühl der Kleinteiligkeit bewahren, das zu Aalten und unserer schönen Region Achterhoek passt.
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Phase 2: Die Schmalspurbahn kehrt zurück
In Phase 2 stehen der sichere Bau der Schmalspurbahn und die Renovierung der großen Züge im Maßstab 1:4 im Mittelpunkt. Diese besonderen Züge baute Bernard Buesink in den 1980er-Jahren selbst in seinem Garten. Später wurden die Züge an Het Noorden in Aalten verkauft, wo sie viele Jahre lang zahlreiche Kinder begeistert haben.
Im Frühjahr 2025 wurden die Züge an die Stichting Miniatuurpark BerBuland zurückgeschenkt, mit dem Ziel, sie zu restaurieren und ihnen eine neue Zukunft zu geben. So können hoffentlich auch neue Generationen wieder Freude an diesen besonderen Zügen haben.
Die Strecke möchten wir an der Innenseite des Geländes entlang des bestehenden Erdwalls anlegen. Ursprünglich befindet sich hier bereits ein etwa zwei Meter breiter ebener Bereich. Dadurch können wir die vorhandene Struktur nutzen und benötigen letztendlich weniger Erdarbeiten.
An der Stelle, an der früher das Bademeisterhaus stand, planen wir den Bau eines Lokschuppens. Hier können die Züge sicher untergebracht werden, wenn sie nicht fahren. Es gibt sogar bereits die Idee, den heutigen Mountainbike-Weg über den Lokschuppen zu führen, sodass beide Funktionen auf besondere Weise miteinander verbunden werden können.
Neben der Modellbahnanlage aus Phase 1 wird der Bahnhof entstehen. Bei unserer Informationsveranstaltung für die Nachbarschaft wurde dafür bereits ein schöner Name vorgeschlagen: „Station Dennenoord“. Ein Name, der auf die Straße verweist, an der das Gelände liegt, und gleichzeitig gut zum natürlichen Charakter dieses Ortes passt.
Die gesamte Strecke wird voraussichtlich etwa 600 Meter lang sein.
Die Geschichte des Ortes
Auch für uns ist es wichtig, die Geschichte dieses Ortes zu bewahren. Das merken wir auch an den vielen Geschichten und Reaktionen, die wir unter anderem auf Facebook lesen. Viele Menschen haben besondere Erinnerungen an diesen Ort – und das bedeutet, dass wir diese Erinnerungen bewahren und in Ehren halten möchten.
Wir haben nicht das Ziel, das alte Naturbad wieder für Badegäste zu öffnen. Vielmehr möchten wir die Erinnerungen daran lebendig halten, Geschichten bewahren und an neue Generationen weitergeben. Auch die Geschichte dieses Ortes selbst verdient dabei einen besonderen Platz. Das Naturbad wurde 1933 als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme angelegt. Mit Schaufel und Schubkarre wurde das Bad von rund hundert Arbeitslosen ausgehoben. Insgesamt wurden dabei etwa 45.000 m³ Sand bewegt. Der Sand wurde unter anderem für den Bau des Erdwalls verwendet, der noch heute das Gelände umgibt. Wir möchten diese Männer und die Arbeit, die sie hier geleistet haben, gerne ehren und ihnen einen Platz auf dem Gelände geben. Denkbar wäre zum Beispiel ein kleines Museum, in dem wir ihre Geschichte erzählen. Sollte dieser Standort für uns realisiert werden können, möchten wir alle, die Geschichten, Fotos oder Namen dieser Menschen haben, dazu aufrufen, sich bei uns zu melden. Vielleicht sind sogar noch originale Werkzeuge oder andere Gegenstände aus dieser Zeit erhalten geblieben. Diese Menschen und ihre Geschichte verdienen einen Platz in unserem Park.
Wollen wir diesen Ort verändern? Nein, ganz im Gegenteil.
Die charakteristische Form des Naturbads möchten wir erhalten. An einigen Stellen wird es lediglich keine Liegewiese mehr geben, sondern Raum für Geschichten, Miniaturwelten und Grünflächen entstehen. So erhält der Ort eine neue Funktion, ohne seine Vergangenheit aus den Augen zu verlieren.




Phase 3
In Phase 3 möchten wir eine Idee aufgreifen, die unter anderem von der Gemeinde eingebracht wurde und sehr gut zu unserem Konzept passt: ein Themenbereich über das alte Aalten.
Gebäude aus unserer schönen Gemeinde, die eine besondere Geschichte zu erzählen haben, möchten wir im Miniaturformat darstellen. Dadurch wird dieser Bereich nicht nur interessant anzusehen, sondern auch lehrreich – zum Beispiel für Schulen und andere Besucher.
Damit erzählen wir nicht nur die Geschichte von Aalten. In einigen Fällen möchten wir die Besucher nach ihrem Besuch im BerBuland sogar dazu einladen, auch Aalten selbst zu entdecken. Welche Gebäude haben sie im Miniaturformat gesehen und welche davon erkennen sie anschließend im Original? Auf diese Weise möchten wir nicht nur BerBuland, sondern auch Aalten und seine besonderen Orte bekannter machen. Auf dem Entwurf sehen Sie außerdem Miniaturboote. Dies ist eine schöne Ergänzung, mit der wir den Besuchern die Welt der ferngesteuerten Modellboote näherbringen möchten. Vielleicht können Sie hier in Zukunft sogar selbst ein Boot steuern. Darüber hinaus ist auf dem Entwurf noch ein weiterer Themenbereich eingezeichnet. Für diesen Bereich suchen wir derzeit noch nach einer passenden Gestaltung. Auf jeden Fall soll auch hier etwas im Miniaturformat entstehen, das zum restlichen Park passt. Ideen hierfür sind jederzeit willkommen – ebenso wie Ideen für den restlichen Park.
Gibt es eine Verbindung zwischen Bernard Buesink und dem Naturbad ’t Walfort?
Erstaunlicherweise gibt es davon sogar einige. Abgesehen davon, dass dieser Standort nur etwa 250 Meter von unserer früheren Adresse an der Beerninkweg in Aalten entfernt liegt, gibt es noch verschiedene besondere Verbindungen.
So hat Bernard selbst im Naturbad Schwimmunterricht erhalten. Zunächst noch im trockenen Sand und später natürlich im kalten Wasser des Naturbads. Das Bild unten zeigt Bernards originales Schwimmabzeichen.
Auch auf dem alten Naturbad fand einst eine Gondelfahrt statt. Dafür baute Bernard gemeinsam mit seinem Bruder Gerrit eine Gondel in Form eines Krans, die mit zahlreichen Teelichtern ausgestattet war. Bei Wind war das durchaus eine Herausforderung. Im Dunkeln schoben die beiden Brüder die Gondel selbst durch das kalte Wasser. Auf dem Foto ist diese besondere Gondel zu sehen. Auch an anderen Stellen hat Bernard seine Spuren hinterlassen. Ein großer Teil der Geländer rund um das Naturbad stammt aus der Schmiede von Bernard Buesink. Auch die alte Rutsche und die Sprungbretter wurden von ihm gefertigt. Und es gibt noch eine besondere Verbindung zu den Zügen. Bevor die großen Züge 1997 zu Het Noorden in Aalten gingen, wurde bereits einmal geprüft, ob die Züge über den Erdwall von ’t Walfort fahren könnten. Dies erwies sich jedoch aufgrund der großen Höhenunterschiede im Erdwall als nicht realisierbar. So zeigt sich, dass Bernard Buesink und ’t Walfort auf verschiedene Weise schon seit langer Zeit miteinander verbunden sind.



Phase 4
Phase 4 ist zugleich die letzte Phase unseres derzeitigen Plans für diesen Standort. In dieser Phase stehen vor allem der Fußweg rund um das Naturbad, der „Dromenwoud“ (Traumwald) und möglicherweise eine Miniaturversion des Schlosses Bredevoort oder von ’t Walfort auf dem Programm.
Dromenwoud Ein großer Teil dieses Bereichs ist von Wald geprägt und die Möglichkeiten, hier zu bauen, sind begrenzt. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir diesen Bereich nicht nutzen können. So entstand die Idee für das „Dromenwoud“: ein Ort mit kleinen Fantasiehäusern, die beispielsweise aus natürlichen Materialien gefertigt werden, einem Barfußpfad und vor allem viel Aufmerksamkeit für die bestehende Natur. Außerdem möchten wir untersuchen, wie wir Besucher hier noch stärker mit der Natur verbinden können. Zum Beispiel durch kleine Workshops oder Präsentationen. Denkbar wäre, gemeinsam Nistkästen zu bauen oder etwas über die Vögel und anderen Tiere zu erfahren, die in der Achterhoek vorkommen. So kann auch dieser Bereich einen lehrreichen Charakter bekommen. Der Fußweg Den Fußweg möchten wir schließlich vollständig rund um das Gelände führen, zwischen dem Naturbad und dem Klärteich. Dieser Teich hat von sich aus bereits einen schönen natürlichen Charakter, den wir möglichst erhalten möchten. Es handelt sich um eine Art natürlichen Teich, der Ruhe ausstrahlt – und genau diese Ruhe soll unserer Meinung nach auch erhalten bleiben. Ein Schloss im Miniaturformat Eine weitere Idee ist eine Miniaturversion von Schloss Bredevoort oder ’t Walfort. Für uns sind dies zwei besondere Schlösser, die jeweils ihre eigene Geschichte erzählen. ’t Walfort liegt nur wenige Minuten vom Park entfernt und hat heute von außen eher das Aussehen eines Bauernhofs. Schloss Bredevoort existiert nicht mehr, hat aber eine reiche Geschichte, die es gerade deshalb interessant macht, wieder sichtbar zu machen. Oder werden es in Zukunft vielleicht sogar beide Schlösser?
Phase 4 liegt für uns noch in ferner Zukunft. Daher erwarten wir nicht, dass wir innerhalb der nächsten zehn Jahre bereits damit beginnen werden. Aber wie bei so vielen Ideen rund um BerBuland gilt: Sag niemals nie.
Wist je dat?
…dass BerBuland gerade das nutzen möchte, was bereits vorhanden ist? Der bestehende Erdwall, der Strand, die Grünflächen und die Form des Naturbads sind für uns keine Hindernisse, sondern gerade die Elemente, die diesen Ort besonders machen. Unser Ausgangspunkt ist daher nicht, alles zu ebnen und neu zu beginnen, sondern möglichst auf dem Charakter aufzubauen, der bereits vorhanden ist.
…dass Grün nicht einfach nur Füllung ist, sondern ein echter Bestandteil des Konzepts? Pflanzen, Blumen, Bäume und natürliche Bereiche sollen später genauso zu BerBuland gehören wie die Züge und Miniaturen. Damit möchten wir nicht nur eine schöne Umgebung schaffen, sondern auch Lebensraum für Bienen, Hummeln, Vögel und andere Tiere bieten.
…dass Ruhe schon früher zu Dennenoord gehörte? Lange bevor BerBuland hier Pläne entwickelte, wurde Dennenoord bereits als ein Ort beschrieben, an dem die Menschen die frische Luft der Kiefern genießen konnten. Fast ein Jahrhundert später möchten wir erneut einen grünen Ort schaffen, an dem Ruhe, Erholung und Erlebnis zusammenkommen.
…dass die alte Modelleisenbahn künftig wieder im Freien zu sehen sein wird? Das ist keine zufällige Entscheidung. Auch Bernards ursprüngliche Modelleisenbahn war eine Freiluftanlage. Sonne, Regen, Pflanzen und die Jahreszeiten werden damit wieder Teil der Miniaturwelt.
…dass BerBuland nicht auf einmal gebaut wird? Unser Plan besteht bewusst aus verschiedenen Phasen. Dadurch muss nicht das gesamte Gelände auf einmal umgestaltet werden. Wir können Schritt für Schritt entwickeln, aus der Praxis lernen und unsere Pläne dort anpassen, wo es nötig ist.
…dass wir die Idee für eine Fahrradroute durch die Umgebung haben? Bernard hat in seinem Leben vieles geschaffen und an verschiedenen Orten seine Spuren hinterlassen. Von Beruf war er Schmied, und so sind verschiedene Werke von ihm noch heute in Aalten und der näheren Umgebung zu finden. Für die Zukunft möchten wir daher die Idee einer Fahrradroute aufgreifen. Ein Besuch im BerBuland könnte so mit einer schönen Radtour entlang von Orten verbunden werden, die mit Bernard und seinem Werk in Verbindung stehen. Ein sportlicher Ausflug, der gleichzeitig ein Stück Geschichte und Bildung bietet.

Unterstützen Sie unser Projekt?
Für die Gegenwart und die Zukunft suchen wir Freiwillige, Sponsoren und natürlich Spender, die uns dabei helfen möchten, dieses besondere Projekt Schritt für Schritt Wirklichkeit werden zu lassen.
Möchten Sie uns unterstützen oder mehr erfahren?
Dann informieren Sie sich gerne auf unserer Website weiter oder nehmen Sie über das Kontaktformular Kontakt mit uns auf.
Jede Hilfe, ob groß oder klein, bringt BerBuland einen Schritt näher an eine neue Zukunft.
Sponsor
Die Illustrationen wurden von Snibbit aus Winterswijk gesponsert und gestaltet. Auf diesem Weg möchten wir uns ganz herzlich für den kreativen Beitrag und die wunderschönen Zeichnungen bedanken, die unsere Ideen und Pläne ein gutes Stück mehr zum Leben erwecken.


